Probenähen-Kooperationen

Dieser Beitrag ist im Zuge eines Probenähens in einer Kooperation entstanden und enthält Werbelinks.

In diesem Fall heißt das: Ich habe für diesen Schnitt das Schnittmuster oder die Applikationsvorlage in Form eines Ebooks von der jeweiligen Designerin kostenlos zur Verfügung bekommen.

Weil rechtlich immer alles komplizierter wird, möchte ich das genauer und möglichst leicht verständlich ausführen, was das bedeutet:

Ich melde mich freiwillig für ein Probenähen oder bekomme eine Anfrage. Dann bekomme ich ein Schnittmuster, das noch nicht veröffentlicht ist, per e-Mail, lese die Anleitung, korrigiere ggf. nach bestem Wissen und Gewissen, drucke und klebe das Schnittmuster zusammen und teste dieses nähend (mit eigens bezahlten Stoffen und Materialien). Fehler, Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge und Fotos der Nähergebnisse gehen an die Schnittmusterdesignerin, die die Anmerkungen aller Probenäherinnen verarbeitet und das Schnittmuster ggf. abändert/korrigiert. Die Fotos der Probenäherinnen gebraucht sie zu Werbezwecken für ihr Schnittmuster. Nach der Veröffentlichung bekommen die Probenäherinnen das fertige Ebook kostenlos zur Verfügung gestellt. Sobald das Schnittmuster veröffentlicht ist, können Blogposts über das Probenähen veröffentlicht werden.

Den entsprechenden Blogartikel zu meinem Nähwerk habe ich allein verfasst und habe dabei keinerlei Vorgaben der Schnittmusterdesignerin bekommen oder einhalten müssen. Das möchte ich auch nicht tun. Das heißt für mich auch, dass ich hier meine Meinung wiedergebe und nicht an irgendwelche Vorgaben gebunden bin – und mich auch nicht binden lasse.

Manchmal habe ich nach dem Probenähen einfach nur ein neues Teil im Schrank, manchmal bin ich total begeistert. Die geneigte Leserin wird diese Nuancen feststellen können. Auch bedeutet das, dass ich ein Probenähergebnis mit einem Schnittmuster, das mich überhaupt nicht überzeugt hat, hier auch nicht anpreisen werde.

In diesem Sinne soll mein Blogartikel zunächst ein Zeigen, vielleicht eine Anregung, zuweilen eine Anpreisung – wenn es wert ist, angepriesen zu werden – darstellen.

Druckerpapier, -tinte, Stoffe, Material, Garn habe ich selbst bezahlt. Auch meine Nähmaschinen, Scheren, Bügeleisen, Stecknadeln, Stifte, Vlies und den Strom bezahle ich stets aus eigener Kasse. Die Zeit für Kleben, Korrekturlesen, Nähen, Fotografieren und Schreiben dafür habe ich mir einfach genommen.

Ich hoffe, das hilft weiter…