Zum Glück hab ich mir dieses Sommerkleid genäht!

Die hier gezeigten Stoffe sind selbst gekauft, das Schnittmuster ein kostenloses freebook. Ich schreibe aus reiner Begeisterung und nenne zur Information unbeauftragt Schnittmusterdesigner.

Eine kleine Blogpause gab es hier, einerseits, weil es vor den Sommerferien noch dies und das zu erledigen gab, anderseits konnte ich mich in letzter Zeit kaum zum Bloggen aufraffen.

Aber: genäht habe ich natürlich trotzdem! Und bei diesem Teil kann ich sagen: Zum Glück habe ich das genäht!

Aber nochmal zu meinem Blogpäuschen: Noch anstrengender als die – für mich doch nachvollziehbaren – DSGVO-Änderungen finde ich nämlich – wie viele andere wohl auch – die seltsamen Werbekennzeichnungen und obwohl ich viel dazu gelesen habe, weiß ich immer noch nicht, ob ich das jetzt hier richtig mache.

Probenähen und die paar Designnähen kennzeichne ich, das ist klar, da hab ich Schnittmuster oder gar Stoff bekommen, aber ist es gleich Werbung, wenn ich einen Biostoff lobe oder die Schnittmusterdesignerin nenne?! Bisher habe ich den Namen des Schnittmusters und des Stoffes immer als Information am Ende meiner Blogposts gesetzt, weil ich selbst es auch beim Stöbern in anderen Blogs hilfreich finde, den Stoffnamen oder den Schnittmusternamen zu sehen… Und ich habe mich selbst immer für so mündig gehalten, mir selbst zu überlegen, ob ich das jetzt brauche kaufen will oder nicht – und auch auf andere geschlossen.

Weitergehen und weiterbloggen?

Tatsächlich habe ich mir in den letzten Wochen auch überlegt, ob ich das Bloggen und das Probenähen auch gleich komplett einstellen soll. Ich bin verunsichert und sehe überall nur noch Werbung, weiß aber gar nicht, was das jetzt konkret heißt. Aber – das Schreiben und Bloggen macht mir doch echt Spaß und es ist mein Nähtagebuch, und außerdem sollen auch Oma und Mama – und Du natürlich auch – doch weiterhin meine Nähversuche hier anschauen können.

…oder dem Netz den Rücken zukehren?

Kurz vorm Urlaub hab ich mir noch schnell – ca. 10 Stunden vor Abfahrt – ein luftiges Sommerkleidchen genäht und ehrlich gesagt war mir nicht klar, wie dringend ich das hier in Schweden brauche. 30°C und kein Ende in Sicht. Das perfekte Urlaubswetter für mich.  Glücklicherweise sind wir auch weit entfernt von den verheerenden Waldbränden hier und nah am Wasser.

Für das Kleidchen hatte ich noch gut 80cm Stoff – ein ganz leichter Viskosejersey in dunkelblau-weiß gestreift. Das Kleid nach dem freebook-Schnittmuster Lycka von lillestoff musste ich entsprechend etwas kürzer zuschneiden und dann musste das Kleid auch erstmal ungesäumt in den Koffer. Die ersten Tage habe ich es auch so getragen, dann rollte es sich doch etwas hoch, sodass ich es noch fein säuberlich – für meine Verhältnisse – mit der Hand gesäumt habe.

Das Kleidchen ist jetzt ziemlich kurz, aber immerhin ist die Saumnaht wirklich fast unsichtbar, muss ich – nicht ohne Stolz – sagen.

Dadurch, dass es so schön im Wind mitflattert, ist es ein super Begleiter bei diesen Temperaturen und zum Glück trocknet der leichte Viskosejersey superschnell.

 

 

 

 

 

 

 

Euch schöne Ferien!

 

 

Info:

Schnittmuster: freebook Lycka von lillestoff

Stoff: leichter Viskosejersey aus dem Stoffgeschäft daheim

Verlinkt: Du für Dich am Donnerstag

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