Denim trifft Hilda – Probenähen für frau fadenschein

Hier zeige ich ein Ergebnis aus dem Probenähen in Kooperation mit frau fadenschein. Das Schnittmuster für die Tasche habe ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, Stoffe und Material habe ich selbst bezahlt. Der Blogartikel gibt meine persönliche Meinung wieder; er enthält Links zu Bezugsquellen des Schnittmusters.

In den letzten Wochen habe ich beim Probenähen für die Tasche Hilda von frau fadenschein mitgemacht.
Hilda – erste Assoziationen meinerseits sahen eher eine etwas ältliche Dame vor mir (sorry an alle Hildas hier) – ist eine praktische, rechteckige Tasche mittlerer Größe mit einer besonderen Anbringung der Trageriemen mittels Buchschrauben an den Seiten.

Der ersten Assoziation musste ich in meinem Beispiel etwas nicht-Hilda-mässiges entgegensetzen und ich habe meine Tasche kurzerhand aus Jeans genäht. Ich wollte auch einfach mal was anderes machen.

Denim-Hilda

Dazu habe ich meine Upcyclingkiste auf der Suche nach verschiedenen Jeansstoffen durchforstet und ein paar Hosenbeine mit Waschungen und Gebrauchsspuren gefunden. So habe ich statt verschiedener Stoffe unterschiedliche Jeansfärbungen miteinander kombiniert. Ein Reststück Kunstleder habe ich für das äußere Steckfach als Kontrast verwendet.

Kunstleder-Steckfach auf der einen Seite

Das schöne Baumwollgurtband passt farblich perfekt zum Denim. Da es aber breiter als die Trageriemenanbringung ist, habe ich improvisiert und den Trageriemen mit Kunstleder verlängert und für die Trageriemenanbringung verschmälert. Hier in meinem Beispiel habe ich auch keine Buchschrauben verwendet, sondern mit Jerseydrückern verziert.

Ein Steckfach hat die Hilda außen, innen findet sich ein Reißverschlußfach und ein weiteres Steckfach. Die Tasche wird mit einem Reißverschluss geschlossen, sodass alles gut geschützt ist. Ein wirklich robustes Teil mit viel Stauraum für Stadt und Sommerausflüge.

Die Anleitung von Claudia ist – wie bisher alle Taschenanleitungen, die ich von ihr kenne – prima beschrieben und bebildert. Die Arbeitsschritte sind gut erklärt und nachvollziehbar und auch für Nähanfängerinnen sehr gut geeignet. Ein großes Plus ist hier auch, dass alle Taschenteile mit dem Rollschneider zugeschnitten werden können, statt die Schnittvorlage auszudrucken und zusammenzukleben. So habe ich diesmal ein bißchen Papier und Klebefilm (und Zeit) gespart.

Fazit: Ein prima Schnittmuster für eine praktische Alltagstasche, super erklärt und absolut nähanfängertauglich!

Schaut euch doch die Ergebnisse der anderen Probenäherinnen an, es sind ganz tolle Hilda-Exemplare entstanden!

Hier könnt ihr noch mehr über das Schnittmuster erfahren und wenn ihr wollt, den Schnitt kaufen:

Und wie es der Zufall so will, passt meine Hilda prima zu meinem UFO-Outfit, das ich hier letzte Woche gezeigt habe!

Denim-Hilda im Einsatz

Viele Grüße

 

 

Schnittmuster: Tasche Hilda von frau fadenschein; das Schnittmuster wurde mir für das Probenähen kostenlos zur Verfügung gestellt

Material: Jeans aus dem Upcycling, Vlieseline, Kunstlederrest, Reißverschluß, Webware mit Autos und Kleinbussen, Jerseydrücker und Baumwollgurtband von snaply

Verlinkt: TT-Taschen und Täschchen, Dienstagsdinge, Creadienstag, Handmade on tuesday

Schau doch mal hier: