Geldbörsen nähen: Hansedellis Little Ruby

Geldbörsen „Little Ruby“

Vor Weihnachten ist bei mir ein bißchen der Nähstress ausgebrochen. Schließlich wollte ich viele meiner Lieben mit selbstgemachten Geschenken bedenken. Immerhin, es hat geklappt. Und ich habe mich an tolle Schnittmuster gewagt – z.B. von Hansedelli.

Schon letzte Woche habe ich euch den genähten Jäger-Rucksack nach dem Hansedelli-Schnittmuster VARO hier gezeigt. Heute zeige ich euch hier zwei Geldbeutel, die ich nach dem Schnitt „Little Ruby“ genäht habe. Auch bei diesem Schnittmuster hatte ich vor Beginn wieder ganz schön Respekt, aber nach dem ersten Probeexemplar, habe ich richtig Lust bekommen, noch ein paar Portmonees zu machen und habe diese beiden genäht.

Platz für Karten und Co.

„Littly Ruby“ ist die kleine Schwester von Geldbörse „Ruby“ aber bietet, wie ich finde, wirklich viel Platz für Karten, Fotos und Allerlei, was sich (zumindest bei mir) dann immer so im Geldbeutel ansammelt. Und Platz für Scheinchen und Münzen – falls vorhanden – ist im Reißverschlussfach natürlich auch.

Sieht komplizierter aus als es ist…

Für diese beiden Versionen habe ich mir die tollen Stoffe von Frau Tulpe – Kunstleder in grau, laminierte Baumwollstoffe und Baumwollstoffe für das Innenleben – bestellt und mutig verschiedene Farben und Muster kombiniert. Ganz genau und sauber zuschneiden ist natürlich bei so einem Nähprojekt das A und O – dank Rollschneider hat das auch zufriedenstellend geklappt.

 

Richtig toll an der superbebilderten Anleitung, die wirklich jeden kleinen Schritt prima erklärt, finde ich auch, dass das „Ding“, das man da produziert, relativ schnell nach Geldbeutel aussieht. Und ehrlich gesagt war ich beim ersten Exemplar dann doch überrascht, dass ich nach ein paar Stunden schon fertig war.

A propos fertig. Kaum hatte ich die Geldbeutel dann fotografiert und wollte sie einpacken – und eben nochmal flott den Namen des zu Beschenkenden auf das Päckchen schreiben – ist mir dann dieser besch….. wasserfeste schwarze Filzstift ausgerutscht und plötzlich prangte auf dem grünen Geldbeutel nicht ein, nicht zwei, nein gleich drei fette schwarze, nicht mehr zu entfernende Striche. Arghhh! Was tun?

Erstmal ein bißchen weinen, natürlich – dann habe ich aber kurzerhand noch ein kleines Label gestempelt und auf die Stelle aufgenäht – zum Glück war der Strich an der „richtigen“ Stelle, sodass das problemlos ging. Und es sieht aus wie gewollt.

Label mit Sinn

Schade eigentlich, dass ich den Unfall vorher nicht fotografiert habe. Wäre jetzt ganz lustig zu sehen. Aber in dem Moment hatte ich wirklich keinen Nerv mehr dafür. Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall selbstgemachte Geschenkanhänger, die vorher und ganz weit weg von Nähwerken beschriftet werden!

Dass man während des Nähens ziemlich viel falsch machen kann, ist ja bereits bekannt, aber habt ihr auch schon so dämliche Fails nach dem Nähen produziert?

Habt einen kreativen Dienstag!

 

 

P.S. So, liebe M., jetzt weißt du auch, warum dein Geldbeutel ein Label hat… 😉

Schnitt: Hansdelli Geldbörse „Littly Ruby“

Stoffe: laminierte Baumwollstoffe, Baumwollstoffe und Kunstleder von Frau Tulpe; Reißverschluss und Druckknopf von Prym aus dem örtlichen Stofflädchen, Taschenecken vom Versandhandel

Verlinkt: creadienstag, handmade on tuesday, dienstagsdinge, TT-Taschen und Täschchen

Schau doch mal hier:

4 Gedanken zu „Geldbörsen nähen: Hansedellis Little Ruby

  1. Sandra sagt:

    Hallo Anna,
    wow sind die toll geworden! Ich bin total begeistert. Ich habe das ebook und alle Materialien gekauft und traue mich einfach nicht loszulegen. Ich glaube Du hast mir gerade den nötigen Schubs verpasst 🙂
    Liebe Grüße, Sandra

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