Ein Jahr lettern

Heute vor einem Jahr habe ich zum allerersten Mal etwas gelettert. Nein, halt, das stimmt nicht ganz. Ich habe zum ersten Mal etwas Gelettertes bei Instagram gepostet. Angefangen habe ich aber höchstens zwei bis drei Tage vorher.

Zum Schmunzeln: mein erstes „Lettering“

Und so sah das aus. „Schibboleth“ – und so richtig gelettert war es ja noch nicht und dazu noch ganz schlecht mit meinem alten Handy fotografiert. Mehr so in Großbuchstaben aufgeschrieben. Aber man muss das Ganze ja auch Üben. Und zwar nicht gerade wenig. Über die sage und schreibe 4 Likes hab ich mich wie verrückt gefreut!

Mein erster Lettering-Stift war damals ein Tombow Dualbrushpen. Inspiriert zu Stiften und Papier wurde ich vor allem über Instagram und über Youtube-Videos von Frau Hölle, der unerreichten Königin des Letterings in Deutschland.

Fake it ‚til you make it – im März 2016

Ziemlich schnell habe ich dann auch diverse Lettering Challenges bei Instagram dazu entdeckt, die meisten auf Englisch, Frau Hölles „Letterattackchallenge“ auf Deutsch. Und so fing ich an, jeden Tag zu #übenübenüben. Ganz nach dem Motto „Einfach machen“ und „Fake it ‚til you make it“ habe ich mit faux calligraphy die ersten Schritte gewagt.

Auch praktisch für Glückwunschkarten

Nach kurzer Zeit war ich mit dem Letteringvirus infiziert und folgte mehreren Challenges – und dann wurde es echt Streß.

So hab ich eine zeitlang eher offline für mich geübt und gelettert, vor allem Einladungskarten und Geburtstagskarten verschönert und jeder Brief an Versicherung und Co. ist mit einer zu Übungszwecken geletterten Anschrift versehen worden.

Lettering im Herbst

Nach wie vor lettere ich auch in Challenges mit, aber meist nur, wenn mir das Wort oder der Spruch wirklich gut gefällt. Es soll ja ein angenehmes Yoga bleiben und nicht zum Druck werden.

Über den wunderschönen Blog von Lindsey auf thepostmansknock bin ich dann auf die (moderne) Kalligraphie gestoßen. Hier gibt sie wirklich sehr hilfreiche Tips für Einsteiger und Fortgeschrittene zu Haltern, Federn und Farben. Ich besitze schon lange ein (günstiges) Kalligraphie-Set, hatte aber so einen großen Respekt vor diesen wundervoll gemalten Buchstaben, dass ich mich einfach nicht getraut habe, es zu benutzen.

Meine Kalligraphie im Januar 2017

Nun habe ich auch diese Angst überwunden und mir ein paar nützliche Federn und Tusche und auch die wunderschönen Goldfarben von finetec gekauft. Ich bin sehr begeistert von der Leuchtkraft dieser Farbe und benutze sie gern für Glückwunsch- und natürlich Weihnachtskarten.

Und so sieht mein Schibboleth heute aus:

Schibboleth am 1. Februar 2017

Ich sehe Fortschritte und bin schon gespannt auf mein Ergebnis im nächsten Jahr. Ich werde weiter üben.

Schau doch mal hier:

Ein Gedanke zu „Ein Jahr lettern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.